Mit der Verwirklichung des Mini-Laser-Projektors gelang der japanischen Tochterfirma von Fujitsu „QD Laser“ der Clou: Exzellente Bildqualität, gestochen scharf auf geringen Raum. Der Mini-Laser kann dabei wie ein Beamer genutzt werden und bietet zudem viele Vorteile! Ein Laser-Projektor benötigt keine Linsen für die Bilddarstellung. Dadurch entsteht eine extrem hohe Bildschärfe. Weiterhin kann so – ohne Fokussierung der Linsen – sogar auf unebenen Oberflächen problemlos an jeder Stelle ein scharfes Bild entstehen. Ein weiterer Vorteil ist, dass ein Laser fast die gesamte Energie in Licht umwandelt. Es gibt also keine großen Wärmeverluste, wodurch eine aufwendige Kühlung bei dieser Technologie weg fällt. Außerdem lässt sich solch ein Laser-Projektor sehr günstig und außerdem in handlichen Maßen produzieren.
Die Funktionsweise des Lasers ist, dass viele Halbleiterkristalle (Dots), die ähnlich klein wie Atome sind, durch einen Laser angestrahlt werden und dabei Licht emittieren. In den Dots werden Mithilfe des Lasers Elektronen angeregt, die in ein höheres Energieniveau springen. Beim zurück fallen ins alte Energieniveau wird Licht einer bestimmten Wellenlänge (also Farbe) ausgesendet. Diese Dots kann man sehr gut manipulieren, sodass mit dem richtigen Laser jede Farbe in bisher noch nicht gekannter Reinheit und Präzision wiedergegeben werden kann.
Das bisherige Problem vieler Forschungsgruppen war, dass kein komplettes Farbspektrum durch die bisherige Lasertechnologie dargestellt werden konnte – die letzte Farbe zum Mischen jeder Farbpalette fehlte. Es gab rote Laser oder blaue Laser (bekannt aus der Blu-ray Technologie), grüne Laser gab es nur in Laboren. Diese hatten zu niedrige Betriebstemperaturen und eine kurze Lebensdauer. Der QD-Laser hat die Probleme des grünen Lasers durch einen Trick überwunden: Es wird infrarotes Licht der Wellenlänge 1064 Nanometer durch einen Kristall filtriert und dabei auf die Wellenlänge 532 nm, also für den Menschen sichtbares grünes Licht reduziert. Dieser wissenschaftliche Durchbruch gelang durch Frequenzverdopplung.
Zukunftsziele der neuen Mini-Projektoren sind, den herkömmlichen Fernseher komplett zu ersetzen (sogar in HDTV-Standard). Mit einer geringen Größe von ca. 6 Millimetern Durchmesser könnten heutige Modelle des Projektors auch in Handys passen, jedoch ist dafür noch der Energieverbrauch zu hoch. Die Anwendung wird daher vorerst in Navigationsgeräten, Laptops oder Digitalkameras ihren Platz finden, auf dass bald ein Grundlegender Systemwechsel in der kompletten Unterhaltungselektronik stattfinden soll. Produktionsstart für diesen Mini-Laser wird wohl das Jahr 2012 sein. Bei weniger als sieben Euro pro Mini-Projektor rechnet das Unternehmen mit einer Anfangsproduktion von 32 Millionen Geräten.
Mit dem Odyssey OLED G6 G60SF erweitert Samsung sein Gaming-Portfolio um einen Monitor, der sich insbesondere an ambitionierte E-Sport-Spieler und...
FRITZ! erweitert sein DSL-Portfolio um die neue FRITZ!Box 7630. Das Modell richtet sich an Nutzer, die von älteren Routern auf...
UL Solutions hat die Entwicklung eines neuen Benchmarks für die Benchmark-Suite 3DMark angekündigt. Der kommende GPU-Test setzt vollständig auf Path...
Alienware] erweitert sein Monitor-Angebot um vier neue Modelle, die im Zuge des 30-jährigen Firmenjubiläums auf den Markt kommen. Angeführt wird...
TRENDnet erweitert sein Netzwerkportfolio um den neuen TPE-TG50g. Der kompakte 5-Port-Gigabit-PoE+-Switch richtet sich an professionelle Netzwerkumgebungen und ermöglicht die gleichzeitige...
Mit dem Odyssey OLED G6 G60SF bietet Samsung einen QD-OLED Gaming-Monitor mit schnellem 500-Hz-Panel und WQHD-Auflösung an. Wir haben den 27 Zoll großen Monitor auf Herz und Nieren geprüft.
Die Familie der IronWolf Pro Festplatten von Hersteller Seagate adressiert vor allem NAS-Systeme im Profi-Segment. Wir haben uns das aktuelle Flaggschiff der CMR-Plattform mit satten 32 TB im Praxistest zur Brust genommen.